Riesenschnauzernothilfe im April/Mai

Der April war für die RiesenSchnauzerNothilfe e.V. ein sehr beschäftigungsreicher Monat, was die Aufnahme und die Vermittlung von Hunden betrifft. Mit 6 Vermittlungen lagen wir etwas über dem Monats-Durchschnitt von dem, was wir an Vermittlungen in eine neue Familie ohne Stress bewerkstelligen können. Die Vermittlungen der Schnauzer-Mixe Kay und Willy gingen recht locker von der Hand, weil beide Hunde absolut unproblematische waren. Gleiches gilt für den Riesenschnauzer Enno und den Zwergschnauzer Mocca. Bei dem Mittelschnauzer-Rüden Asko und dem Schnauzer-Mix Hobbs hatten wir einen langen Vorlauf über mehrere Monate, bis die richtige Familie gefunden war. Daher waren wir über diese beiden Vermittlungen auch besonders froh. An Zugängen hatten wir drei Hunde zu verzeichnen. Wir übernahmen die Zwergschnauzer-Hündin Menta in eine Pflegefamilie mit Übernahmeoption und den Schnauzer-Mix Marlon und das Riesenschnauzer-Mädchen Tara in normale Pflegestellen. Bei Tara (7 Monate) befürchten wir, dass wir uns länger um sie kümmern müssen, denn sie hat einen noch nicht genau diagnostizierten Nierenschaden und ist inkontinent. Die Abklärung der Ursachen hat uns im April und auch im Mai nur kleine Schritte weitergebracht. Es gibt viele Vermutungen, viele Untersuchungsergebnisse – aber vieles will für ein eindeutiges Ergebnis nicht so recht zusammen passen. Im Moment ist somit alles mehr oder weniger ergebnisoffen.

 

Vermittlungstechnisch war der Mai dann das genaue Gegenteil des Monats April. Drei Hundeaufnahmen Pflegestellen mit Übernahmeabsicht (PS/ÜO) stehen zwei Vermittlungen gegenüber. Bei den Hundeaufnahmen haben wir unser Länderspektrum erweitert, denn der Riesenschnauzer Oscar lebt nun im westlichen Belgien nahe der französischen Grenze. Sehr zu unserer Freude und Erleichterung fand der Mittelschnauzer pfeffer/salz Hermes – mit 11 Jahren schon ein Senior – endlich sein neues Zuhause. Hermes hatten wir zuvor schon einmal vermittelt, mussten aber erkennen, dass der Zeitpunkt zu früh und die Übernehmer zu ungeduldig waren. Erst der Umweg über eine Pflegefamilie konnte Hermes soweit stabilisieren, dass er das Hundeleben wieder genießen, und Vertrauen zu Menschen aufbauen konnte.