Riesenschnauzernothilfe im Sommer 2019

Die Monate Juni, Juli und August waren in den vergangenen Jahren eher die Monate mit wenig Aktivitäten – einem sogenanntes „Vermittlung-Sommerloch“. In der Rückschau hätten wir die 3 Monate auch als solche eingestuft, wenn uns die Statistik nicht eines Besseren belehrt hätte. Immerhin konnten wir neun Hunde in ein endgültiges Zuhause vermitteln und die Rückmeldungen besagen, dass es für die Vierbeiner in der neuen Umgebung gut funktioniert. Den Vermittlungen steht die gleiche Anzahl an Hundeaufnahmen gegenüber. Sieben Hunde, vornehmlich aus Ungarn, finden einen Platz in einer Pflegestelle mit Übernahmeoption und 2 Hunde sind in eine „normale“ Pflegefamilie eingezogen. Die meiste Arbeit machten uns allerdings, wie so oft, einige Abgabeanfragen und Bewerbungen für unsere Hunde, die dann doch im Sand verliefen. Es ist im Tierschutzgeschäft normal, dass eine Abgabe an uns oder eine Vermittlung durch uns nicht zum Ziel führt, nicht schön ist allerdings, dass sich die Leute abrupt nicht mehr melden oder nicht mit offenen Karten spielen. Oft verlaufen auch intensive Kontakte im Sand, ohne dass es eine Rückmeldung gibt und dann ist die investierte Zeit natürlich doppelt ärgerlich. Unser Sorgenkind Tara, das Riesenschnauzer-Mädchen von nun 11 Monaten, hat in den letzten Wochen eine erstaunliche und so nicht erwartete Entwicklung genommen. Nach vielen Versuchen mit diversen medizinischen Gaben ist sie im Moment weitgehend trocken und wir hoffen, dass die Inkontinenz damit besiegt ist. Was die Schädigung ihrer Nieren angeht, wird sich erst ein Bild ergeben, wenn sie ausgewachsen ist. Das wird in etwa 7 bis 8 Monaten sein.