Mini (Riesenschnauzer, geb. 11.11.2008)

Mini (Riesenschnauzer, geb. 11.11.2008)

Beitragvon Felix RSN » 28. Oktober 2018, 18:32

Mini (Gianna)

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Mini


Gianna, genannt Mini, musste ihr altes Zuhause verlassen, da der Besitzer verstorben ist. Nachdem Mini auf ihrer Pflegestelle ankam, stellte sich heraus, dass die Hündin einige gesundheitlich Probleme hat. Mini wurde daraufhin sofort einem Tierarzt vorgestellt und ist weiterhin in Behandlung.

Mini hat ständig Durst und trinkt dadurch extrem viel. Manchmal sucht sie regelrecht nach allen Wasserquellen, die sie finden kann. Damit verbunden muss sie natürlich regelmäßig raus, um das Wasser wieder auszuscheiden.

Hinzu kam, das Mini anfangs sehr schlecht gefressen hat, egal was ihr an leckeren Sachen angeboten wurde, sie frass insgesamt viel zu wenig und hatte auch Phasen, wo sie überhaupt nichts gefressen hat. Dieses Problem hat die Pflegestelle mittlerweile mit viel Geduld und Ausprobieren in den Griff bekommen, Mini frisst derzeit regelmäßig und richtig große Portionen.

Sehr auffällig bei Mini ist zudem ein mehr oder weniger ständiges Zittern am ganzen Körper (v.a. in der Hinterhand), unabhängig von der Situation in der sich die Hündin befindet. Neuerdings klappert sie ab und an auch mit den Zähnen.

Auf einen Verdacht hin wurde bei Mini im Ultraschall eine Umfangsvermehrung an der Milz festgestellt. Da Mini für eine OP derzeit nicht fit genug ist, wurde eine mögliche Entfernung der Milz noch nicht durchgeführt. Auch eine regelmäßige Kontrolle der Milz ist deshalb und aufgrund des Zitterns derzeit nicht möglich.

Die derzeitige PS kümmert sich intensiv um die ganzen gesundheitlichen Baustellen und es stellte sich auch schon Besserung bezüglich des Trinkverhaltens ein. Die Hündin muss zwar noch regelmäßig raus, aber mittlerweile hält sie nachts schon gut sechs Stunden durch. Da die Pflegestelle aber über keinen frei zugänglichen Graten verfügt, ist die derzeitige Wohnsituation auf die Dauer für Mini nicht perfekt und für die Pflegestelle sehr intensiv. Deshalb suchen wir ein neues Zuhause, wo durch eine angepasste Wohnsituation, Mini mit ihren gesundheitlichen Problemen besser zurecht kommen kann.


Verhalten gegenüber Menschen
Mini hat keinerlei Probleme mit Menschen, sie ist sehr liebebedürftig und anhänglich. Kinder hat sie bisher nicht kennengelernt.

Verhalten gegenüber Artgenossen
Da Mini in der ersten Zeit ihres Lebens gemobbt wurde, kann sie sehr gut auf Artgenossen verzichten. Trifft sie draußen auf andere Hunde schnüffelt sie interessiert und geht dann weiter. Trifft sie kleine Kläffer beim spazieren, dann ist sie sehr interessiert, zieht in die Richtung und lässt ihre gewaltige Stimme hören. Ansonsten ist die Hündin aber ruhig, weder zu Hause, noch im Auto oder in anderen Situationen draußen bellt Mini.

Andere Tiere/Jagdtrieb
Hier ist nichts bekannt, Mini wird derzeit nicht abgeleint. Sie schnüffelt bei Waldspaziergängen aber interessiert jeder Spur auf dem Weg nach.

Grundgehorsam/Leinenführigkeit
Mini wurde in ihrem alten Zuhause fast nur im Garten gehalten, sie kam wenig raus und in Sachen Erziehung und Leinenführigkeit wurde deshalb die letzten 5 Jahre nichts gemacht. Da sie mittlerweile auch ausgewählte Leckerchen nimmt, wird Stück für Stück der Grundgehorsam wieder aktiviert. Mini übt fleißig Sitz, Platz und Fuß und es klappt auch schon recht gut.

Autofahren
Mini fährt sehr gerne Auto und springt begeistert rein, wenn es geöffnet wird. Sie wartet bei Bedarf auch brav im Auto.

Spiel/Lernverhalten
Mini kennt das Spielen mit einem Spielzeug nicht und Artgenossen interessieren sie nicht sonderlich.

Gesundheit und Pflege
Trotz der vielen gesundheitlichen Baustellen ist Mini aktiv und geht auch sehr gern und regelmäßig kleine Runden spazieren. Dabei zeigt sie eine enorme Lebensfreude, sie springt wild herum und freut sich redemal riesig, wenn es nach draußen geht. Da Mini mittlerweile sehr gut frisst, konnte die Pflegestelle, in Kombination mit den regelmäßigen Spaziergängen, schon eine gut Gewichtszunahme erreichen. Da bei Mini auch eine Schilddrüsenunterfunktion festgestellt wurde, bekommt sie regelmäßig Tabletten dafür. Des

Mini wurde in der Pflegestelle von vorne bis hinten komplett entfilzt und durchgekämmt. Sie verhält sich bei der Fellpflege ruhig, nur an einigen Stellen mag sie es nicht so gerne und zappelt dann mächtig. Mini hat gerade etwas längeres Fell, einen Hundefrisör wollen wir ihr noch nicht zumuten, auch weil sie so wenig auf den Rippen hat.

Ängste
Ängste wurden bisher nicht festgestellt, weder im Freien noch in der Wohnung. Mini lebt aber auch auf einer Pflegestelle, die in einer sehr ruhigen Umgebung wohnt.

Unsere Wünsche an die neue Familie
Für Mini suchen wir Menschen, die keine Probleme mit den gesundheitlichen Baustellen haben, in der sie Anschluss zur Familie sowie einen freien Zugang zu einem Grundstück hat, um regelmäßig und bei Bedarf nach draußen zukommen. Eine reine Außenhaltung ist für die sehr menschenbezogene und anhängliche Hündin aber nicht geeignet. Kinder sollten nicht ständig im Haushalt leben.

Sie möchten mehr über Mini erfahren? Unsere Ansprechpartnerin Katrin Zetzsche (Telefon 0341 / 2667726 oder katrin@riesenschnauzernothilfe.de) beantwortet Ihnen gerne Ihre individuellen Fragen. Möchten Sie Mini ein neues Zuhause geben, finden Sie hier unser Bewerbungsformular.

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Mini


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Mini


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Mini
Ein Tier zu retten, verändert nicht die Welt.
Aber die ganze Welt verändert sich für dieses eine Tier. (unbekannt)
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